Parks

Moabit, Tiergarten-Süd und das Hansaviertel haben die schönsten Grünflächen Berlins. Trotzdem bleiben einige davon unter ihrem Potential. Zeit, das zu ändern!

Damit unsere Grünflächen in Zukunft so sauber sind, wie sie es sein könnten und sollten, setze ich mich ein für:

  • die Ausweitung der Parkreinigung durch die BSR
  • größere und bedienungsfreundliche Mülleimer
  • den Ausbau des Parkranger- und des Waste-Watcher-Programms
  • ein Ende des Behörden-Ping-Pongs mit einheitlicher Hilfe-Rufnummer von Ordnungsamt und Polizei
  • mehr Unterstützung für unsere „Pocket-Parks“ 
  • bessere Beleuchtung für Fuß- und Radwege auch in Grünanlagen

Gerade die Corona-Pandemie hat uns verdeutlicht, welchen Stellenwert die öffentlichen grünen Infrastrukturen, wie Parks, Grünflächen und der öffentliche Raum für eine Stadtgesellschaft haben. Die steigende Flächenknappheit darf deshalb nicht einseitig zulasten des Stadtgrüns gehen. Grünanlagen sind ein Pfeiler der Umweltgerechtigkeit. Sie tragen zu einem guten Stadtklima bei, nehmen Regenwasser auf und leisten einen Beitrag zur Artenvielfalt in Berlin. Zugleich sind sie ein wichtiger Faktor für mehr Lebensqualität in unserer Stadt. Wir wollen, dass die zahlreichen Parks und Gärten in den Kiezen attraktiv sind und die Menschen sich gern dort aufhalten. Unsere Parks sollen sicher und sauber sein. Deshalb werden wir den Modellversuch der Parkbetreuung verstetigen und nach Vorschlag der Bezirke auf weitere Parks ausweiten.

Die Lebensqualität in unserer Stadt wird auch von der Aufenthalts- qualität im öffentlichen Raum bestimmt. Deshalb wollen wir nicht nur eine sichere, sondern auch eine saubere Stadt. 

Mit einer Sauberkeitsoffensive haben wir es der BSR ermöglicht, auch eine Vielzahl von öffentlichen Parks und Grünanlagen zu reinigen und Müll zu beseitigen.

Über 100 sogenannte Waste-Watcher sind für Berlins Ordnungsämter unterwegs, um das achtlose Wegwerfen von Müll konsequent zu be- kämpfen. Zukünftig soll die kostenlose Sperrmüllentsorgung durch die Berliner Stadtreinigung (BSR) ausgeweitet werden. Unzulässige Abfall- entsorgung muss konsequenter geahndet werden. Diesen Weg der zentralen und konsequenten Reinigung von Straßen und Plätzen werden wir weitergehen. Um Berlin zu einer noch saubereren Stadt zu machen, sind alle Berliner:innen auch die Gäste unserer Stadt gefragt. Denn das beste Mittel gegen Müll ist die Vermeidung von Müll. Wir unterstützen daher Initiativen und Geschäfte, die auf Verpackungen verzichten.

Wir werden einen „Baumwasserdienst“ einrichten, der die bezirklichen Grünflächenämter in die Lage versetzt, die Bewässerung der Stadtbäume im Sommer durchzuführen. Auch die Bürger:innen können sich an diesem Baumwasserdienst beteiligen. Dafür wollen wir die vielen Pump-Brunnen ertüchtigen. Sie sollen zentral von den Berliner Wasserbetrieben betreut werden. Die erfolgreiche Stadtbaumkampagne werden wir weiterführen und mit den Bürger:innenspenden möglichst 2.000 Bäume pro Jahr pflanzen. Wir wollen diese Kampagne auf die Berliner Stadtforsten ausweiten. Bürgerinnen und Bürger können dann auch für Waldbäume spenden und so den klimagerechten Umbau unserer Wälder und das schon laufende Mischwaldprogramm der Berliner Forsten aktiv mit unterstützen.

Die Berliner Kleingartenanlagen wollen wir erhalten und dafür die rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen. Sie sind mit ihren 2.900 Hektar Gesamtfläche unverzichtbare Stadtoasen, Rückzugsräume und Selbstversorgungsmöglichkeiten. Neu zu vergebende Kleingärten in wohnortnahen Lagen sollen daher bevorzugt gemeinschaftlich genutzt und zeitlich befristet vergeben werden. Sofern der Bau von Schulen und Kitas sowie die Daseinsvorsorge eine Inanspruchnahme von Kleingartenflächen erfordern, ist der Verlust dieser Gärten möglichst eingriffsnah zu ersetzen. Wir werden aber auch die anderen Formen des Gemeinschaftsgärtnerns als Ausdruck des bürgerschaftlichen Engagements in der Stadt unterstützen, wie beispielsweise die über 200 Gemeinschafts-, Schul- und Mietergärten oder Pflegepatenschaften für öffentliche Grünflächen.

Unser Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität im Kiez zu erhöhen. Wir wollen mehr öffentliche Plätze als Orte der Begegnung, des Verweilens und der Erholung, und für den Sport. Die Beleuchtung für Fuß- und auch Radwege wollen wir – auch in Parks und Grünanlagen – deutlich verbessern. In Parks können Radschnellwege nur gebaut werden, wenn eine bauliche Trennung möglich ist.